ARX-Hotel-Chef Manuel Veith über Reisen nach der Corona-Krise - A-List
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ARX Hotel: Klasse statt Masse im Tourismus

Arx Hotel

In Schladming tüfteln ARX-Hotel-Chef Manuel Veith und seine Frau, Rennläuferin Anna Veith, über die Zeit nach Corona. Weniger Diskonttourismus, weniger Flieger am Himmel, weniger Kreuzfahrtschiffe, dafür mehr Qualität und Regionalität. Diese Chancen sieht das Duo für die Zeit nach der Corona-Krise.

von A-List / 09.04.2020

 

Familybusiness: Olympiasiegerin Anna Veith und Snowboardprofi Manuel Veith tüfteln mit Helga und Wolfgang Veith an den Plänen für die Zeit im Hotel ARX nach der Corona-Krise. c beigestellt

A-LIST: Wie schaut euer Alltag momentan aus? Wie verbringt ihr den Tag?
Ich würde sagen chaotisch, keine Pläne, Urlaub zuhause quasi.

A-LIST: Gibt es für euch auch gute Seiten am neuen Tagesablauf? Was habt ihr den letzten Wochen gemacht, wozu ihr seit Jahren nicht gekommen bist?
Wir kochen gemeinsam und unterhalten uns wunderbar, ohne auf die Uhr zu blicken. Bewegung kommt auch nicht zu kurz.

Hier kommst du zur A-List-Story über das Arx.

Hier geht's zur A-List-Geschichte über das Arx Weinbistro.

A-LIST: Welche Plätze in eurer Gegend geben euch momentan Kraft?
Wir haben Glück, in den Alpen zu leben, die Berge sind sicher unsere Kraftplätze. Einer unserer Lieblingsplätze ist das Obertal, ideal zum Laufen, Natur pur.

Regionalität und Qualität statt Massentourismus

A-LIST: Nach dem ersten Schock - wie schätzt ihr die Lage in deiner Region und deinem Haus ein? Welche Pläne gibt es für die Zukunft?
Die gewonnene Zeit nützen wir, um zu reflektieren und um in die Zukunft zu blicken. Wir haben sehr viele Ideen, die wir gerne umsetzen möchten, dabei spielen Regionalität und Qualität die größten Rollen. Mit unserem kulinarischen Angebot möchten wir noch mehr in Richtung Slow Food gehen. Das betrifft unsere Naturweine, wo wir jetzt schon ein großes Sortiment haben und auch das sportliche Angebot. Das alles passt jetzt besser denn je. Ich sehe das auch als Chance für unsere Region, noch mehr auf Qualität zu setzen. Die Natur ist unser USP. Um nachhaltig guten Tourismus zu betreiben, braucht es Klasse und nicht Masse.

WIE GEHT DIE REISE WEITER? 10 Trends für den Sommerurlaub 2020

Mit diesen Hoteliers sprechen wir noch über die Corona-Krise:

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ARX Hotel: Klasse statt Masse im Tourismus

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Fernblick: Aus St. Corona über Corona

 

Das Hotel ARX liegt in Rohrmoos bei Schladming. c Armin Walcher

A-LIST: Was unternehmt ihr in eurem Hotel, damit Gäste jetzt buchen oder umbuchen?
Wir versuchen, Ruhe zu bewahren, um überlegt handeln zu können. Zurzeit arbeiten wir an einem Konzept, das wir dann über Social Media und unsere Website vorstellen möchten. Natürlich haben wir auch gelockerte Stornobedingungen und zurzeit läuft auch eine kleine Gutschein-Aktion.

A-LIST: Was sind eure drei Forderungen an die Politik?
Gute Kommunikation, damit wir das Öffnen unseres Hotels gut planen können. Ansonsten finden wir, dass die Politik in Österreich einen guten Job macht. Für so eine Krise gibt es keinen Leitfaden.

Positives Denken und nachhaltiges Reisen

A-LIST: Wie heißt dein Leitsatz in der Krise?
Positiv bleiben und Finger weg vom Handy.

A-LIST: Was sagt dein Bauchgefühlt: Wie wird Corona das Reisen generell verändern? Wird es langsamer oder schneller? Weiter oder näher?
Ich würde mich freuen, wenn der Diskonttourismus nachlässt. Ich denke, dann regelt sich vieles von selbst – weniger Kreuzfahrtschiffe im Meer und weniger Flieger am Himmel. Nachhaltiger! Es wäre super, wenn das Reisen wieder zu etwas Besonderem wird.

Zum Hotel ARX gehört auch ein Weinbistro samt Skiverleih. c Armin Walcher

A-LIST: Was ist das Best-Case-Szenario?
Dass wir im Juni unser kleines Hotel wieder öffnen können. Das hoffe ich für uns, für unsere Mitarbeiter und auch für unsere Gäste, die wir wieder verwöhnen möchten.

A-LIST: Auf was freut ihr euch nach der Krise? 
Auf unsere Freunde. Wir werden das Ende der Krise gemeinsam bei einem Essen feiern. Und wir sind schon gespannt, wie unsere Gäste auf unsere neuen Ideen im Hotel reagieren.



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