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Igls: Haute Cuisine trifft Semmelkur

Park Igls

Wir machen uns zu Winterbeginn Gedanken, dem Winterspeck beizukommen. Etwa bei einer modernen Semmelkur im Tiroler Parkhotel Igls.

von Robert Kropf / 11.01.2015

“Das Wort Diät wird leider noch immer von vielen falsch verstanden“, sagt Markus Sorg, Küchenchef des F.X.-Mayr-Gesundheitszentrums Parkhotel Igls. „Es geht nicht ums Hungern und Abnehmen, reines Verzichten und Kalorien zählen“, erklärt der Tiroler Küchenchef, der gemeinsam mit dem Ärzteteam die moderne Mayr-Cuisine im Parkhotel Igls entwickelt hat.

Sorg verbindet das Wissen der modernen Mayr-Medizin, die die Regeneration des Verdauungssystems in den Vordergrund rückt, mit der Technik der Haute Cuisine. Mayr war überzeugt, dass “der Tod im Darm sitzt”. Ein überlasteter und “verschlackter” Darm erzeuge Gärstoffe und Fäulnisbakterien. Dadurch entstehen Gifte, die der Körper aufnimmt und die ihn schwächen. Eine Art Selbstvergiftung also. Durch die Kur und die absolute Schonung des Darms über einen längeren Zeitraum werde dieser wieder “saniert”, also gesund. Somit kann der Körper alle lebenswichtigen Mineralien über den Darm absorbieren.

Natürlich stehe in den ersten zwei Tagen der modernen Variante die Entgiftung durch das Bittersalz, Mayr-Brötchen und Milch auf dem Speiseplan, danach lässt Sorg das Wissen der großen Köche in den achtstufigen Ernährungsplan einfließen. Er verwendet viele Fonds, Basen und Farcen sowie gesund aufgeschäumte Saucen als Basis für seine Gerichte. Er experimentiert viel mit heimischem und auch exotischem Gemüse. Sorg geht es vor allem um die Vielfalt: „Früher gab es drei oder vier Zubereitungsarten für Rote Beete. Im Parkhotel Igls servieren wir rund 20 Gerichte dazu, etwa ein Rote-Beete-Carpaccio oder getrocknete Rote Beete-Chips." Viele seiner Gerichte sind Schonkost, klingen aber keineswegs danach: Die soufflierte Praline vom Waller und Wildlachs schmeckt nicht nur gut, sie ist auch außerordentlich gesund. Sorg ist allerdings kein Purist: „Ab und zu darf es auch ein guter Braten sein“, sagt er. Und im Nachsatz: „Nicht in der Kur. Und nur, wenn er mit Maßen genossen wird. Denn auch hier gilt: Die Menge macht das Gift.“



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