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Rinkhy: Wien bekommt Tapas-Bar, die keine sein will

Rinkhy

Zwei kanadische Brüder servieren Häppchen und Wein in der Zieglergasse. Hier fühlt man sich wie in Barcelona oder Valencia!

von Nina Glatzel / 25.01.2018

"Nach reichlich Cava waren wir gut gelaunt und dachten, so etwas geht auch in Österreich", erzählt Andrew Rinkhy über den Start seines Lokals Rinkhy. In der Zieglergasse eröffnete er so etwas wie eine Tapas-Bar, das aber nicht Tapas-Bar genannt werden will. Auch wenn ein Lokal in Barcelona Vorbild war – das Rinkhy möchte unregional sein. "Wir servieren Häppchen aus Spanien, Italien und Portugal oder wo wir sonst auf Reisen gute Produkte finden", erklärt Andrew. Der gebürtige Kanadier und Fotograf schupft den Laden gemeinsam mit seinem eigens angereisten Bruder Alex.

Der bringt 20 Jahre Erfahrung in der Gastronomie mit und werkt in der Mini-Küche. Bis der schmucke Imbiss, der eben erst ein Deckenfresko von Künstler Oliver Hölzl bekam, herrlich nach gerösteten Mandeln mit Ahornsirup und Cayennepfeffer oder gebratenen Garnelen mit Weißwein und Knoblauch riecht. "Kleine Gerichte zum Teilen und dazu Wein" ist das Motto, das laut Andrew Rinkhy der österreichischen Mentalität widerspricht. "Hierzulande isst man Vorspeise und Nachspeise und ist dann satt", lacht er, "im Rinkhy bestellt man mehrere Häppchen zum Teilen und isst dann noch weiter, wenn man Hunger hat".

Zucchini Carpaccio mit Fenchel, Zitrone und Artischocke ist zum Niederknien gut. Ebenso das getoastete Weißbrot mit Tomate und Olivenöl oder die mit Essig und Kräutern marinierten Anchovies. Sardinen, Thunfisch und Makrelen werden aus portugiesischen Fischkonserven serviert, die warmen Wild-Würstel mit hausgemachtem Honig-Ketchup kommen aus der Mariazeller Gegend. Dazu gibt's Wein aus Niederösterreich und dem Burgenland: Herz, was willst du mehr?



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