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Gölles eröffnet neue Manufaktur

Gölles

Die Wohnraumbeschaffung trug Früchte. Edelbrand- und Essigpionier Alois Gölles präsentierte neue Räumlichkeiten: mit mehr Platz und Sinn für Nachhaltigkeit.

von Werner Ringhofer / 07.10.2015

Auf 4.960 Quadratmetern hat sich Alois Gölles neu und größer eingerichtet. Ein Projekt, das schon lange anstand. Seit den 80er-Jahren lässt er alte Brände und köstliche Balsamessige reifen. Über 2.000 Fässer lagern bereits in den Kellern und pro Jahr werden 130.000 Liter Essig und Edelbrände produziert. Platz war bei solchen Mengen Mangelware.

In der ausgebauten Manufaktur ist nun wieder Licht und Luft. Der Aufwand für den Umbau war allerdings beträchtlich: 7.500 Kubikmeter Erde wurden bewegt, 1.912 Kubikmeter Beton und rund 2.000 Tonnen Stahl verbaut. Das edle Interieur gestaltete man mit Materialien wie Stein, Eichenholz oder Kupfer. Alle bewusst gewählt: Stein steht für Bodenständigkeit, Kupfer für die Kupferkessel, Holz für die Fässer.

Neu ist auch die Erlebniswelt. Im virtuellen Obstgarten erfährt man Interessantes über rare Obstsorten, man durchschreitet den größten Essigfasskeller Österreichs und kann seine Geschmacksnerven bei der Essigverkostung und den Riechstationen im Sinnestunnel auf die Probe stellen. Anschließend blickt man in die Schnapsbrennerei, wo noch nach dem traditionellen Doppelbrennverfahren destilliert wird.

14 Projektpunkte standen auf dem Plan: u. a. ein großzügiger Verkaufsbereich, eine Schnapsbar mit Raritätenausschank und ein autofreier Hofgarten mit überdachter Terrasse, Flaschenbrunnen, Kräuterbeeten, Bäumen und Obststräuchern. Wichtig war Alois Gölles auch die Nachhaltigkeit. So wird die Energie beim Brennen rückgewonnen und einer Biogasanlage zugeführt. Geheizt werden die Gebäude ebenfalls mit Hausressourcen: mit Hackschnitzeln aus eigener Landwirtschaft – und in einem Betrieb, der mit Obst arbeitet, natürlich mit getrockneten Kernen.



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