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Moiree: Designermode zum Mieten

Moiree

Einst Marketingleiter bei Ute Ploier, kennt Christoph Oberlechner die heimische Modeszene gut. Prämierte Österreich-Labels verborgt er nun mit seinem Start-up Moiree.

von Nina Glatzel / 27.05.2015

"Reisende suchen nach authentischen, lokalen Erlebnissen", erkannte der Südtiroler und Markenstratege Christoph Oberlechner während eines Projekts für ein Reiseunternehmen in Hamburg. Andererseits wusste er um die Wehwehchen heimischer Designer, sich zu profilieren und internationaler Kundschaft zu zeigen. Beide Elemente zusammengelegt ergaben die Mode-Mietplattform Moiree, die Oberlechner im September 2014 gründete. High Fashion österreichischer Designer zu humanen Preisen ausborgen - diesen Service konnten zunächst nur Gäste der Hotels Park Hyatt, The Guesthouse, Do&Co und Altstadt nutzen. Wegen überwältigender Nachfrage öffnete Christoph Oberlechner seine Plattform nun auch für Private und weitere Hotels (Ruby, Sofitel, 25hours). Labels wie Femme Maison, Bradaric Ohmae oder Klaus Mühlbauer darf nun jedermann für drei Tage "probetragen".

"Das Geschäftsmodell ist perfekt für die Hochzeits- oder Ballsaison, in der Frauen sich gerne in wechselnden Outfits zeigen", sagt Christoph Oberlechner. In Amerika gibt es diesen Dienst unter dem Namen "Rent A Runway" schon seit vielen Jahren. Die Dating- und Prom-Kultur sei dort aber auch viel größer, erklärt Oberlechner. In Wien ist er nun Vorreiter und bietet derzeit circa 30 Kleider, dazu Schmuck, Taschen und Hüte. Drei Stücke kann man gleichzeitig bestellen, um das Risiko einer falschen Wahl zu minimieren. Das eine, das getragen wird, wird hinterher um zehn Prozent des Kaufpreises inklusive Reinigung verrechnet. Um 60 bis 120 Euro ist man somit "Cinderella für einen Abend", wie Christoph Oberlechner es nennt. Hotelgäste erwarten die bestellten Teile bei ihrer Ankunft im Hotelzimmer. Wiener Kundinnen erhalten die Modelle gratis per Post, alle anderen Bundesländer müssen Porto von vier bis fünf Euro übernehmen. Dass sein Konzept erst der Anfang eines Booms ist, davon ist Christoph Oberlechner fest überzeugt: "Moiree ist ähnlich wie Car2go, nur für die Mode. Leihen statt kaufen - das kommt auch bei den Kleidern".



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