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Insidertipps Wien: Irina Nalis

Mostlikely

Transformationspsychologin Irina Nalis beschäftigt sich mit gemeinschaftlicher Stadtentwicklung. Welche Plätze sie schon heute in Wien am meisten mag, verrät sie im Interview.

von Petra Percher / 21.09.2021

Der Job von Irina Nalis nennt sich Transformationspsychologin. Einfacher gesagt: Sie spürt neuen Formen von Kultur und Arbeit nach. Wenn du mehr darüber wissen willst, ist jetzt die Gelegenheit: Sie verlegt ihren Arbeitsplatz als Teil des Design-, Architektur-und Forschungsstudios Mostlikely für drei Tage vor die Festivalzentrale der Vienna Design Week und gestaltet das Programm des studio mobil / think tank station mit.

Mehr Lieblingsplätze findest du im Wien-Channel.

Wien-Guide von Irina Nalis

Welchen „Design-Ort" Wiens zeigst du Gästen als erstes und was erzählst du darüber?
Das MAK - Museum für Angewandte Kunst, weil es in Wien viele tolle Designer*innen gibt und schon seit langem gab, und ich sie dort alle an einem Ort vorstellen kann. Die Ausstellungen spannen einen tollen Bogen: Wien, Welt, Alltag, Zukunft gestalten. Auch die Lage gegenüber von Stadtpark und Café Prückel und mit dem Salon Plafond, dem Restaurant mit Stoffen von Josef Frank und tollem Garten, sowie der Universität für Angewandte Kunst nebenan – ein super Gesamtpaket.

MAK – Österreichisches Museum für angewandte Kunst

Stubenring 5
1010 Wien
+43 1 711360
www.mak.at

MAK – Österreichisches Museum für angewandte Kunst, Stubenring 5, 1010 Wien
Welche Trends beobachtest du gerade auf Wiens Straßen?
Reclaim the Streets – nicht erst seit der Corona Pandemie aber natürlich dadurch verstärkt ein Aneignen von städtischen, öffentlichen Plätzen. Was mich besonders freut ist, dass auch die Picknick-/Selbst-was-mitbringen-Kultur zunimmt. Ich hab mich in meiner Zeit in Hamburg immer gewundert, warum es im viel kälteren Norden so viel normaler ist, als Gruppe im Park zu feiern und sogar Grillen geduldet ist. Außerdem finde ich den Paarlauf von Stadtpolitik und Stadtbewohner*innen, die raus gehen, super, wenn es darum geht, die Qualität öffentlicher Flächen durch Begrünung, Vergrößerung oder Wasser zu verbessern.
Welche Wiener Designer*innen magst du? 
EOOS, weil sie, wie sie selbst beschreiben, mit Design die Welt verbessern. Dann Tanya Bednar – auch wenn sie selbst eher kuratiert als kreiert. Ihr Laden "Das neue Schwarz" hat Vintage Design früh nach Wien gebracht. Und Sagan Vienna. Tanja Bradaric und Taro Ohmae designen mit ihrem Label wunderschöne Taschen, teils mit Referenz zum Wiener Geflecht und tollem Handwerk.
Das Neue Schwarz, Landskrongasse 1, 1010 Wien
Welches Lokal empfiehlst du Freund*innen?
Den Dogenhof. Weil ich es immer schade fand, dass das wunderschöne Supersense auf der Praterstraße nur selten abends offen hatte.

Dogenhof

Praterstrasse 70/2
1020 Wien
+43 1 969083215
dogenhof.com

Dogenhof, Praterstrasse 70/2, 1020 Wien
Wohin mit internationalen Gästen zum Abendessen?
Ins Nordpol! Von der Karte bis zur Kunst im Raum – so schaut Genuss aus.

Am Nordpol 3

Nordwestbahnstraße 17
1020 Wien
+43 1 3335854
www.amnordpol3.at

Am Nordpol 3, Nordwestbahnstraße 17, 1020 Wien
Dein Favorit unter den Frühstückslokalen?
Georgischen Frühstück mit Khatchapuri im Ansari! Toller Raum von Architekt Gregor Eichinger mit Objekten von Madame Architekts und dem best ausgewählten Blumenschmuck. Mit mehr Zeit den Samowar und eingelegte Walnüsse bestellen.

Ansari

Praterstraße 15
1020 Wien
+43 1 2765102
www.cafeansari.at

Ansari, Praterstraße 15, 1020 Wien
In welcher Galerie inspirierst du dich?
In allen Galerien in der Schleifmühlgasse.
Gute Bekannte reisen an. Welches Hotel suchst du aus? 
Brillantengrund mit super Lage, skurriler Optik und Marvin als tollen Chef oder ins Magdas (Laufbergergasse 12) im Prater als Vorzeige Social Design und Social Business.

Hotel am Brillantengrund

Bandgasse 4
1070 Wien
+43 1 5233662
www.brillantengrund.com

Hotel am Brillantengrund, Bandgasse 4, 1070 Wien
Zu guter Letzt: Welches Stadtviertel ist die upcoming neighbourhood in Wien? 
Ein gelungenes Upcoming wäre für mich eines, in dem die Wohn- und Lebensqualität für alle gut und vor allem leistbar bleibt. Das heißt auch, dass die Bausubstanz verbessert wird, ohne dass Menschen es sich danach nicht mehr leisten. Also die Tradition aus sozialem Wohnbau und Altbausanierung fortzuführen und nach ökologischen Kriterien zu innovieren. Damit auch in Zukunft die Kinder aus der Villa (wieder) mit den Kindern im Gemeindebau in die gleiche Schulen gehen. So wie es der Wiener Wohnbau lange auch in Bezirken wie dem 13. oder 19. geschafft hat.


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