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Insider Wien: Designduo mischer'traxler

mischer'traxler

Katharina Mischer und Thomas Traxler sind mischer‘traxler. Sie designen, experimentieren und werden dafür immer wieder ausgezeichnet. Unter anderem mit dem Wiener Zukunftspreis (2010) oder, wie erst kürzlich, mit dem BE-Open-Young Talent Award.

von Maria Schoiswohl / 03.08.2014

Sie haben als erstes Designteam den neuen BE-Open-Young Talent Award erhalten. Woran arbeiten Sie aktuell?
An permanenten kinetischen Installationen für das gerade entstehende Geriatriezentrum in Wien Donaustadt, die in den kommenden Wochen montiert und finalisiert werden, an einem Projekt für eine Gruppenausstellung unseres Vereins Dunbar's Number bei der kommenden ViennaDesignWeek, einer Addition zu unserem 'knowledge-tools-memory“-Projekt für die Istanbul Design Biennale und einem weiteren Projekt für Ende des Jahres.

Wien Donaustadt

1220 Wien

Wien Donaustadt, 1220 Wien
Ihre Werk- und Wirkstätte ist Wien. Wo holen Sie sich Inspiration in der Stadt?
Viel Inspiration finden wir schon in den Kunstausstellungen und -museen – da gibt es natürlich viele, aber für uns sind das MAK (Stubenring 5) und das TBA21 immer sehr sehenswert (Scherzergasse 1A). Im MAK finden wir auch viele historische Stücke, von denen man lernen oder auf die man manchmal Bezug nehmen kann. Sehr spannend finden wir auch das Josephinum und das Naturhistorische Museum (Burgring 7). Vielleicht, weil wir Letztere ganz anders wahrnehmen und weniger kritisch betrachten. Super finden wir auch, dass es nun creativemornings in Wien gibt. Leider haben wir es zu den ersten Lectures nicht geschafft, aber wir sind gespannt auf die nächsten (creativemornings.com).

Josephinum

Währinger Straße 25
1090 Wien
+43 1 16026001
www.josephinum.ac.at

Josephinum, Währinger Straße 25, 1090 Wien
Welche Trends beobachten Sie bei den Wiener Jungdesignern?
Generell gibt es unserer Meinung nach viel zu wenige Jungdesigner in Wien, es könnten ruhig mehr sein, dann könnte man vielleicht auch Tendenzen beobachten und beschreiben.
Das Design, das Wien hat, braucht (Verkaufs- und Präsentations-)Raum. Welche Designläden und Conceptstores schätzen Sie besonders?
Wir müssen gestehen, wir sind schwache Konsumenten. Kennen und mögen tun wir aber das Design&Art (ehemals Himbeer&Soda) in der Westbahnstraße 16, natürlich auch, weil unsere Objekte dort gibt und weil Michael, der Inhaber, supernett und sehr fachkundig ist. Wir schauen auch gerne in Buchhandlungen wie bei Lia Wolf im ersten oder Walter König im MQ (Museumsplatz 1) vorbei und blättern und kaufen Bücher. Ansonsten stöbern wir immer wieder gerne auf Flohmärkten und im Caritas-Lager (u. a. Mittersteig 10).

Lia Wolf

Sonnenfelsgasse 3
1010 Wien
+43 1 5124094
lia.wolf.at

Lia Wolf, Sonnenfelsgasse 3, 1010 Wien
Sie haben Ihr Studio im 15. Bezirk. Immer öfter hört man - "der 15. ist im Kommen". Wie entwickelt sich die Gegend?
Wir sind seit nun etwas mehr als zwei Jahren im 15. und gerne hier. Das Erste, das wir lernten, als wir unser Büro in der Sechshauser Straße bezogen, war, dass „Studio“ hier etwas anderes beschreibt und schnell falsche Assoziationen hervorruft. Hier ist unser Arbeitsraum ein „Atelier oder Büro“, nur um Missverständnissen aus dem Weg zu gehen. Es tut sich einiges in der Gegend, aber dann auch nicht so viel. Es wird viel renoviert, langsam siedeln sich mehr „Ateliers“ an und co-existieren neben „Studios“ und das ist okay so. In der Reindorfgasse wird es immer netter und der Leerstand wird etwas weniger. Unterm Strich - man sieht, dass sich der 15. etwas wandelt, aber zum Glück nur langsam.

Rudolfsheim-Fünfhaus

1150 Wien

Rudolfsheim-Fünfhaus, 1150 Wien
Weil grad Sommer ist - wo genießen Sie einen warmen Tag in Wien?
Heuer gibt es für uns nur wenige freie Sommertage in Wien. Wir sind dauer-frohschaffend an Projekten, aber wenn wir Freunden einen Tag lang Wien zeigen würden und es wäre Sommer, dann brunchen wir im Augustin, schlendern über den Naschmarktflohmarkt (Anm. jeweils samstags) und -Markt, von dort weiter über den Karlsplatz zum Belvedere (Prinz-Eugen-Straße 27). Dann drehen wir eine Runde im Augarten, danach schwimmen wir in der Neuen Donau, düsen noch auf den Leopoldsberg und genießen die Aussicht, irgendwo am Rückweg essen wir und des nächtens am Donaukanal entlang gehen wir etwas trinken. Das ginge sich wahrscheinlich alles nie an einem Tag aus, aber es ist derzeit ja auch nur hypothetisch.

Augustin Wien

Märzstraße 67
1150 Wien
+43 1 9821364
www.dasaugustin.at

Augustin Wien, Märzstraße 67, 1150 Wien
Wenn mal doch Zeit für Freizeit bleibt - wie und wo entspannen Sie in Wien?
Wir gehen hin und wieder in den Auer-Welsbach-Park (1150). Der ist in unserer Nähe und immer recht belebt, wie ein Wimmelbild, auf dem sich viel tut, da kann man viele Parkszenen beobachten. Wir finden es auch super, dass so viele Personen unterschiedlichsten Alters den Park nutzen, obwohl er an sich eigentlich kein besonderer Park ist. Einige Male waren wir auch im Lainzer Tiergarten, das hat dann schon mal was von einem kleinen Wandertag. Ansonsten entspannen wir, wenn wir uns mit Freunden oder Familie treffen, das ist dann aber weniger mit dem „Wo“ verknüpft.

Lainzer Tiergarten

Hermesstraße
1130 Wien
+43 1 400049200
www.lainzer-tiergarten.at

Lainzer Tiergarten, Hermesstraße, 1130 Wien
Welches Hotel empfehlen Sie für einen Kurzurlaub in der Stadt?
Es ist immer sehr schwierig, ein Hotel in der eigenen Stadt zu empfehlen, da man ja immer zu Hause schläft, aber wir haben schon oft gehört, dass das Hotel Daniel sehr toll sein sollte und haben es auch schon weiterempfohlen. Und alle, die dort blieben, waren recht zufrieden.

Hotel Daniel Wien

Landstraßer Gürtel 5
1030 Wien
+43 1 901310
www.hoteldaniel.com

Hotel Daniel Wien, Landstraßer Gürtel 5, 1030 Wien
Last, not least: Verraten Sie uns ein Geheimnis über die Stadt!
Unsere absolute Hass-Liebe ist die Langsamkeit und Trägheit von Wien. Wien ist keine schnelle Stadt. Das kann extrem guttun und einem selbst Möglichkeiten und Chancen der Langsamkeit aufzeigen, da Projekte ja auch oft ihre Zeit brauchen, die Langsamkeit auch Gutes überdauern lässt und Schnelles nicht immer das Beste ist. Andererseits lässt diese Langsamkeit und Trägheit auch oft Neues schwer zu und man bekommt viele „aber“ auf den Weg gelegt und eher mehr Argumente, etwas nicht zu tun, als es zu tun. Deshalb ist Wien bei manchen Dingen einfach hinten nach, statt vorn dabei. Wir finden, man muss sich dieser Langsamkeit bewusst sein, damit man nicht komplett hineingezogen wird, aber dieses Hin-und Her-Gerissene ergibt ja auch schon wieder eine spannende Dynamik.
Wien


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