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Wien: Übernachten im Third-Wave-Hotel

This is not a hotel

Eine der charmantesten Arten in Wien zu übernachten, bietet das Konzept This is Not a Hotel. Seine Erfinderin Susanne Zanat setzt zu hundert Prozent auf Individualität.

von Nina Glatzel / 17.12.2014

Wetten, dass Sie die auf Booking.com am besten bewertete Unterkunft Wiens noch gar nicht kennen? Nicht das Hilton Plaza, das Kempinski oder das The Guest House staubt derzeit die Krone ab. Nein, es ist ein alternatives Unterbringungsmodell direkt am Donaukanal, das ähnlich der Urbanauts funktioniert. Bei This is Not a Hotel verwandelte die ehemalige ORF-Mitarbeiterin Susanne Zanat drei Gassenlokale in Mini-Lofts zum Wohlfühlen. Und setzt dabei explizit auf individuelle Betreuung.

"Third Wave Hotel" nennt Susanne Zanat ihr Konzept spaßhalber. Vom Frühstücksbuffet bis zum obligatorischen Putzdienst macht sie in einem 16-Stunden-Tag derzeit alles selber. Vor zwei Jahren beschloss sie den Umstieg von der Büroarbeit in die Selbständigkeit. Schon lange wollte sie mit ihrem Mann "so etwas wie Gästezimmer für Studenten" verwirklichen. Mit einer befreundeten Architektin plante und stylte sie die drei 35-Quadratmeter-großen ehemaligen Büros, die früher einem Gemüsehändler gehörten und ganz früher Heimat der Milch- und Agrarwirtschaft waren. Vorrangig mit Vintagemöbeln - jenen, die sie auf Flohmärkten, Willhaben oder im Zuge anderer, intensiver Internetrecherchen fand. Alte Industriefenster fungieren bei Susanne Zanat demnach als Raumtrenner zwischen Bad und Schlafzimmer. Hocker im Industriestil verwendet sie als Nachtkästchen. Die Rollläden der Fassade, die sie vom Vorgänger rettete, wurden kurzerhand als Schiebetür recycelt. Besonderen Aufwand bedeutete das Wandmuster mit Hirschen, welches Susanne Zanat für ihr Loft "The Hunter's Shop" wählte. Mit einer Spezialwalze aus Singapur musste ihr Maler damit die vier Meter hohen Wände verzieren.

"Gäste, die weltoffen sind und etwas Besonderes suchen", sind im This is Not a Hotel goldrichtig. Und treffen sich jeden Morgen zum individuell gestalteten Frühstück, das die Betreiberin auf die Wünsche ihrer Gäste ausrichtet. Mal serviert sie Joghurt im Weckglas mit hausgemachter Erdbeersauce, dann wieder veganes Porridge oder Schinken-Käse-Platte. Ganz persönlich eben - wie alles an ihrem Konzept.



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