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Wiens erstes GenussCafé auch für Veganer

Café Hummel

Gelungene Melange. Das Café Hummel wurde zum GenussCafé ernannt. Neben der Kaffeetradition hat es ein Herz für Wiener Gemüse und fleischlose Genüsse.

von Werner Ringhofer / 16.12.2013

Ursprünglich war in der Josefstädter Straße 66 das in den 1870ern eröffnete Café Parsival zu Hause. Berühmte Gäste wie Schriftsteller Robert Musil oder Lyriker Karl Kraus bestellten hier ihren Kaffee. 1935 leitete Karl Hummel eine neue Ära ein, heute führt seine Enkelin Christina Hummel die Geschäfte. Und die brachte ordentlich Schwung mit! 2012 gönnte sie den Innenräumen ein Facelift, der ursprüngliche Charme wurde dennoch erhalten. Die alten Luster blieben ebenso in Verwendung wie die Tischsockel, die Kleiderständer oder die Heizkörper von 1938. Auch die Spieltische für Poker, Schach und Co. ließ Christina H. an ihrem Platz. „Nicht schiach“, wie ein Gast der Chefin mitteilte.

Kaffee spielt in so einer Institution klarerweise eine Hauptrolle, im Hummel legt man aber auch großen Wert auf das Essen. Täglich frische Torten und Kuchen, Frühstück in vielen Varianten. Und auch für den größeren Hunger wird etwas geboten: typische Wiener Küche wie Wiener Schnitzel, Zwiebelrostbraten, Sacherwürstel mit hausgemachtem Gulaschsaft oder Palatschinken.

Als Reaktion auf diverse Lebensmittelskandale führte man in der Speisekarte das „Hummel-hausgemacht-Siegel“ ein, ein Kaiserschmarren aus dem Packerl geht eben nicht. Bei den Produkten wird auf Regionalität und Nachhaltigkeit Wert gelegt. Bestes Beispiel ist das Gemüse, das aus der GenussRegion Wiener Gemüse kommt. Außerdem gibt es laktosefreie Milch, glutenfreies Gebäck und vegane Gerichte, geräucherten Tofu vom Grill zum Beispiel. Und wem das zu esoterisch klingt: Osttiroler Schlipfkrapfen mit einer würzigen Füllung aus Erdäpfeln, Zwiebeln und Kräutern gehen auch als vegan durch.



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