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Schönscharf: Lunch aus Südostasien

schönscharf

Erfolgreicher Musiker, leidenschaftlicher Koch, neuerdings Lokalbesitzer. Der Tiroler Hubert Mauracher fügte seinem Lebenslauf das schönscharf am Wiener Laurenzerberg hinzu.

von Nina Glatzel / 16.09.2015

«Eigentlich war ich der Auserwählte, den Betrieb meiner Eltern zu übernehmen», erzählt Hubert Mauracher über sein Aufwachsen im Zillertal. Tatsächlich machte er eine Kochlehre und versuchte fünf Jahre lang, den Erwartungen zu entsprechen. Dann kehrte er der Gastronomie den Rücken und ging nach Wien, um Musik zu machen. Fünf Alben und zahlreiche Hits, die Fm4 und Ö3 spielten, folgten. Mittlerweile ist Hubert Mauracher 40. So um den Jahreswechsel habe ihn «eine Idee überrannt». Er wollte plötzlich ein eigenes Lokal - klein, mit qualitativ hochwertiger Küche und dennoch leistbar. So sollte es geschehen. Seit Ende August führt er das schönscharf am Wiener Laurenzerberg.

«Die letzten fünf Jahre habe ich nebenbei als Privatkoch in einem Ziviltechnikbüro gekocht», erzählt Hubert Mauracher über den sanften Wiedereinstieg ins Thema. Viermal die Woche versorgte er dessen Mitarbeiter mit einem Biomenü zu Mittag. Auch im eigenen Lokal verschreibt er sich der gesunden und nachhaltigen Küche. «Ich koche im schönscharf in erster Linie südostasiatisch», sagt er über dessen Schwerpunkt: thailändisch, vietnamesisch, eher nicht indisch, denn das sei ihm «zu heavy». Mittags serviert er Gerichte wie Glasnudelsalat mit Huhn, Linsen-Mango-Salat oder Red Thai Curry mit Gemüse, Huhn und Jasminreis. Abends heißt es «geschlossene Gesellschaft». Für fünf bis sechs Personen (Interessenten können sich via Email anmelden) kocht Hubert Mauracher mehrgängige Menüs und lässt sich dabei über die Schulter schauen. «Da koche ich nicht nur südostasiatisch, sondern wirklich alles», sagt er über die Abendtermine. Ein Spielplatz für kulinarische Kreativität sollen sie sein. Ein Spielplatz für jemanden wie Hubert, der mit Liebe und Leidenschaft kocht.

Auf den "feurigen" Namen seines Lokals angesprochen, schwächt Hubert Mauracher übrigens ab. Eine leichte Grundschärfe hätten seine Speisen schon. Der Rest wird aber in Eigenverantwortung mit bereitgestelltem Chili übernommen.



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