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Wiener Rösthaus: Mission Kaffee im Achten

Wiener Rösthaus

"Pudelwohl" ist das derzeitige Lebensgefühl von Helmut Brem. Mit Partnerin Silvia Maino erfüllte er sich in der Josefstadt den Traum von der eigenen Kaffeerösterei.

von Robert Kropf / 16.01.2014

"Ich bin ein spaßgesteuerter Mensch, ich mache nur Dinge, an denen ich Freude habe." Derzeit hat Helmut Brem große Freude. Vor drei Monaten eröffnete er das Wiener Rösthaus in der Josefstädter Tigergasse, gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Silvia Maino verkauft er dort 100-prozentigen Arabica-Kaffee, zum Mitnehmen und zum Verkosten.

Früher kümmerte sich Helmut Brem um Aufbauten für Veranstaltungen, den schlechten Kaffee, den er dort zwangsläufig trinken musste, bezeichnet er rückwirkend als "Medizin". Damals gebar er die Idee des eigenen Kaffeeunternehmens, als er wenig später Kaffeesommeliére Silvia Maino kennenlernte, manifestierte sich der Gedanke. Während eines beruflichen Aufenthalts in Dubai entwickelte das Paar dann die fahrenden Stände "Mr Bean", mobile Riesenbecher, die derzeit im Medienzentrum Neu Marx und eventbezogen in der Stadthalle stationiert sind. Danach wollte Helmut Brem "eigentlich nur ein kleines Gebäude auf einer grünen Wiese, wo wir rösten können", geworden ist es ein Geschäftslokal im achten Bezirk. Aus einem ehemaligen Wettcafé musste das Duo "alles wegfegen, was herinnen war", um es Schritt für Schritt mit Möbeln "aus dem Internet und von Trödlermärkten" neu herzurichten. Highlight sind die 120 Jahre alten Fliesen aus dem Wilhelminenspital, die Kunden lieben, weil "sie authentisch und nicht nachgemacht sind".

Völlig authentisch ist auch die Kaffeeauswahl von Brem und Maino, bewusst wollen sie "klein bleiben und individuell sein". Zehn Sorten aus Kolumbien, Brasilien, Guatemala, Indonesien, Kenia, Äthiopien und Hawaii haben die beiden im Programm, jeder Kaffee besteht zu 100 Prozent aus Arabica-Bohnen und ist sortenrein. "Mit Kaffee ist es wie mit Wein", erklärt Helmut Brem, "jeder Jahrgang ist anders, die Natur bestimmt, wie der Kaffee schmeckt". Und weil er lieber direkt bei der Plantage kauft als beim Großhändler, verstärkt Brem zunehmend das Direct Trade-Verfahren: "Mit Guatemala haben wir angefangen, von dem zusätzlichen Geld, das die Plantage mit uns verdient, wird nun eine Schule gebaut".



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