




Metcha Matcha: Big in Japan
Metcha Matcha
Skurriler Nippes, käufliche Bilder und authentisches Essen. Das alles kommt im kleinen Lokal Metcha Matcha aus Japan.
Entzückend. So beschreibt man das Metcha Matcha in der Wiener Operngasse wohl am ehesten. Hier ist aber auch wirklich alles charmant: Vom Holzregal baumelt ein roter Kugelfisch-Lampion, darunter servieren Damen im Kimono. Auf der Theke liegen bunte Origami-Vögel, daneben glänzen Pink Mochis unter dem Glassturz. Seit Ende August betreiben die Japanerin Mari Wanzel und ihr österreichischer Mann Christoph im Freihausviertel eine Mischung aus Lokal, Schreibwarenladen und Galerie.
Zwei Tische mit jeweils zwei Sitzplätzen, ein Hochtisch und ein paar Barplätze mit Blick auf die Operngasse. Das Metcha Matcha ist klein, hat aber genügend Platz, um antike japanische Holzdrucke auszustellen, Sushi-Radiergummi, Fächer und Zehensocken aus Tokyo zu verkaufen und Essen zu servieren. Hervorragendes nämlich: täglich wechselnde Bento-Boxen mit Suppe und Nachspeise, wie das Seafood Bento mit gebackenen Shrimps, Teigbällchen mit Oktopus, cremigen Krabbenkroketten und japanischer Eierrolle. Oder die Onigri, gefüllte Reisdreiecke in verschiedenen Sorten (Lachs, scharf mariniertes Gemüse, Avocado, Curry, Thunfisch), die zwischendurch sättigen. Und die Nachspeisen, dem Lokalnamen getreu Matcha-lastig: Matcha-Cupcakes, Matcha-Mousse mit Erdbeeren, Matcha-Eis, Matcha-Makronen. Bleibt die Frage, was Matcha eigentlich ist? Zu feinstem Pulver vermahlener Grüntee der Sorte Tencha, in Japan populär als Geschmacksrichtung für Getränke und Süßes. Und bei uns - siehe Veganistas Matcha-Eis oder Fruths Matcha-Konfekt - auf dem Vormarsch.