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Hidden Kitchen eröffnet in Wien-Mitte

Hidden Kitchen

Die Hidden Kitchen expandierte in den Dritten. Der neue Standort ist nicht nur genauso gut, sondern auch größer und (noch) schöner.

von Nina Glatzel / 17.09.2015

Dass Julia Kutas guten Geschmack beweist, trifft auf sie in zweierlei Hinsicht zu. Einerseits weil die studierte Kunsthistorikerin mit ihren Lokalen einen untrüglichen Sinn für Ästhetik beweist. Andererseits, weil sie seit fünf Jahren mit der Hidden Kitchen zeigt, dass sie auch hervorragend kochen kann. Wer bei «Lokale» jetzt stutzig wird und eigentlich nur den Standort in der Färbergasse kennt, dem sei gesagt: die Hidden Kitchen gibt’s jetzt auch im Dritten. Gleich ums Eck vom Bahnhof Wien Mitte.

In einem der wenigen Bauhaus-Häuser Wiens aus den 20er-Jahren mietete sich Julia Kutas ein, weil ein befreundeter Gourmetkritiker es vorschlug. Mit seiner Redaktion übersiedelte er vom ersten Bezirk in den dritten. Auf das Mittagessen der Hidden Kitchen wollte er dennoch nicht verzichten. «Er hat das perfekte Lokal für uns gefunden und auch gleich einen Termin ausgemacht», erzählt Julia. Seit einer Woche residiert sie gegenüber vom Raiffeisen-Gebäude am Stadtpark. In einem denkmalgeschützen Haus des Elisabethinen-Ordens, dessen Fassade sie in Zusammenarbeit mit dem Denkmalamt in den Originalzustand zurückversetzte. Auch im Inneren herrscht viel Nostalgie mit 50er-Jahre-Fauteuils, Vintage-Schulsesseln und Lustern, die Julia Kutas von einer Bestattung kaufte. Dazu alte Bilderrahmen und gußeiserne Töpfe, in denen täglich drei verschiedene Eintöpfe schmoren. Wer mag, kann die Töpfe auch für zuhause kaufen.

«Mir geht’s um ausgefallene Kombinationen», sagt Julia Kutas über ihr Essen. Sie koche «einen Mix aus verschiedenen Kulturen», erklärt sie. Experimente mit Kräutern, Aromen und unterschiedlichen Röstgraden seien bei ihr an der Tagesordnung. Eintöpfe, Quiches und Salate, die auch mit Zutaten aus dem eigenen Garten bestückt werden, bereitet sie täglich frisch und ohne Konservierungsmittel zu. Ein Highlight sind die orientalisch gewürzten Lammbällchen mit Kreuzkümmel, Fenchel und Feta. Der Publikumsliebling heißt Süßkartoffeln mit Honig und Chili. Hinreißend kombiniert sind auch die Nachspeisen. Unser Tipp: die Schokoladen-Karamell-Tarte mit Fleur de Sel.



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