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Wien: Asia-Küche, ganz ohne Mascherl

Es gibt Reis

Helge Schneider-Fans kommen wegen des Namens, Fans authentischer Asia-Küche wegen der Karte: Das «Es gibt Reis» in der Piaristengasse hat eröffnet.

von Nina Glatzel / 01.08.2015

«Vier Monate lang bin ich in Asien herumgefahren mit dem Fokus, ein Lokal aufzumachen», erzählt David Zoklits über seine Vorbereitung. Jegliche Recherche hat sich auf jeden Fall gelohnt. In seinem «Es gibt Reis» in der Piaristengasse schmeckt die «asiatische Straßenküche» schon ziemlich authentisch. Das frühere Café Mascherl übernahm der ehemalige Buchhändler, der seit acht Jahren in der Gastronomie sein Geld verdient, Anfang Juli. Nach Stationen bei Do&Co, dem Neni und der Edison Bar wollte er ein eigenes Lokal.

Gemeinsam mit Nora Groth und Florian Kampelmühler – er Sneakerexperte im Steffl 6th Floor, sie Designerin und Illustratorin – ließ man den alten Kaffeehauslook der Location hinter sich. Stattdessen wurden die Wände grau, die Regale mit jeder Menge Alkohol und alten Apothekerflaschen befüllt, die Decke mit einer Lusterinstallation aus Glühbirnen und Stoffkabel verziert. Einzig die lila überzogenen Samtbänke des Café Mascherl behielt man bei. Eine gute Idee, um der Location Gemütlichkeit zu verleihen. War das Ziel laut David Zoklits doch nie, «noch so ein Lokal im Fabrikstyle zu eröffnen». Die Wände ziert (neben Werken von Nora Groth) ein Bild von Erfolgsrapper Skero, das die Geister spaltet: Grace Jones in der Street-Art-Variante. «Die einen hassen es, die anderen lieben es», so David. "Ist aber ohnehin nur eine Leihgabe", meint er.

Hat man das Interieur erst mal ausgiebig bestaunt, geht’s ans (wenn man so will) scharfe Eingemachte: gegrillter Schweinebauch mit Spicy Cucumber Salad und Sticky Rice, würziges Rinderfleisch-Phat Kaphrao mit Chili, Fisolen und roten Zwiebeln und das Burmese Egg Curry mit Spiegelei. Dazu einen Hibiskus Gin Smash von Barspezialist David. Wir sind glücklich!



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