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Wien: Langsamer Kaffee für den Ersten

Café EL.AN

EL und AN sind die Anfangsbuchstaben des Powerduos Elke und Anna. Und der Name ihres ersten Third Wave-Cafés unweit des Schottenrings.

von Nina Glatzel / 14.01.2015

Dass Anna Pacher und Elke Lackner keine Pioniere auf dem Gebiet des Third Wave Coffee sind, wissen sie ("da haben andere schon Vorarbeit geleistet"). Umso mehr macht es ihr Konzept sympathisch. Ähnlich wie die Neueröffnungen Jonas Reindl, kaffemik oder Zamm möchten sie ab 16. Jänner in ihrem EL.AN zeigen, "dass man auch abseits der traditionellen Art Kaffeetrinken kann". Jedoch nicht in den Bobo-Bezirken sechs oder sieben - sondern mitten im Ersten, wo Touristen und Einwohner noch an grantelnde Kellner und die Kaffeespezialität Einspänner gewöhnt sind.

Als "null gastronomisch" bezeichnet Anna Pacher den Lebenslauf der Freundinnen. Man lernte einander in Dubai kennen. Anna Pacher vertrieb für eine Schweizer Firma Uhren, Elke Lackner arbeitete derweil im Finanzwesen. Als Anna Pacher danach ein halbes Jahr auf dem "Appalachian Trail" an Amerikas Ostküste wanderte, "um vor der Rückkehr nach Österreich den Kopf frei zu bekommen", begleitete Elke sie einen Teil des Weges. Zurück in Wien beschloss man "aus Liebe zum Kaffee" gemeinsam den Weg in die Selbständigkeit. Recherchereisen nach Berlin und Amsterdam folgten, es wurde verkostet und begutachtet. Die perfekte Mischung fand man schlussendlich bei CaffèCouture-Inhaber Georg Branny in Wien. Von ihm beziehen Anna und Elke die erntefrischen Bohnen, die Georg Branny im Direct Trade-Verfahren kauft und für das Duo röstet. "Dabei können wir nicht jeden Geschmack treffen", ist dem Team klar. Oberstes Ziel ist dennoch, "mit Kaffee die Menschen glücklich zu machen".

Mit Rohmaterialien wie Eichenholz und Stahl gestalteten Anna und Elke gemeinsam mit Interior Designerin Annelies Lipphard optisch eine cleane und puristische Atmosphäre. "Der Charme und das Gemütliche - das kommt dann von uns", sind die beiden sicher.



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