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ZVA konzentriert sich auf heimische Kunst

Zeller van Almsick

Magdalena Zeller und Cornelis van Almsick sind in der Wiener Galerienszene nicht unbekannt. Jetzt haben sie ihre eigene Galerie: Zeller van Almsick.

von Maria Schoiswohl / 30.05.2017

"Wir zeigen junge, österreichische Kunst", sagt Magdalena Zeller. Sie bespielt mit ihrem Mann Cornelis van Almsick die Galerie Zeller van Almsick, eine Wohnung im dritten Stock am Franz-Josefs-Kai 3. Nur unweit des AIL, dem Kunstlabor der Angewandten, den einst auch van Almsick bespielte. Die Designerin und der Architekt haben Erfahrung und Expertise in Sachen Kunst – sie leitete etwa die Passionswege der Vienna Design Week, er kuratierte beispielsweise Ausstellungen mit Künstlern wie Heimo Zobernig. Gemeinsam gründeten sie Coma Studios und kreieren unter dem Label bis heute Lampen. Zuletzt arbeiteten Zeller und van Almsick mit Markus Peichl von der Galerie Crone zusammen, wo sie etwa das Programm der Private Views, einwöchige Kunstschauen, initiierten. Und jetzt also: ZVA, Zeller van Almsick.

"Wir wollten schon immer eine eigene Galerie", sagt Zeller. "Der Standort hat sich durch den langjährigen Kontakt mit den Hauseigentümern ergeben", ergänzt van Almsick. Die 180 Quadratmeter große Wohnung teilt sich die Galerie mit dem Onlinemagazin Collectors Agenda. Art-Sharing sozusagen. In zwei Räumen, auf rund 60 Quadratmetern, zeigt das Galeristenpaar alle vier bis sechs Wochen ein neues Programm. "Wir konzentrieren uns dabei auf junge Kunstschaffenden, die malen oder konzeptionell arbeiten. 2018 wollen wir das Programm um internationale Künstler erweitern", sagt van Almsick. Sophie Gogl, Michael Fanta, Kay Walkowiak, Wolfgang Lehrner und Minda Andrén werden von der Galerie derzeit vertreten. "Wir führen jüngere Positionen an den Kultursektor und den Kunstmarkt heran. Es geht uns darum, gesund zu wachsen", erklärt van Almsick. Dabei geht es um Beziehungen, um Vertrauen, um langfristige Zusammenarbeit.

Das gilt auch für die direkte Konkurrenz – mit der aktuell stark wachsenden Galerienszene (siehe: Tappeiner, Vin Vin oder Ermes Ermes) arbeite man partnerschaftlich zusammen. Und auch mit den eingesessenen Galerien pflege man ein gutes Verhältnis. Noch stehe man am Beginn, aber für die Zukunft gibt es bereits Pläne: "Wir werden sehen, wie sich alles entwickelt", sagt van Almsick. "Aber wenn alles gut läuft, wollen wir expandieren."



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