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Zillertal: Marie-Antoinette ist neu im Posthotel

Das Posthotel

Das Posthotel in Zell am Ziller hat seit Juni acht Skylofts am Dach. Lobby, Restaurant und Chefkoch sind auch neu.

von Daniela Illich / 06.08.2015

Wer baut, braucht viel Holz. Ganz besonders im Zillertal. Wie gut, dass Hotelière Christina Binder-Egger ihren Lieferanten in der Familie hat. Ehemann Reinhard leitet die Tiroler Familiendynastie Binderholz. Gemeinsam mit Architekt Hannes Margreiter haben sie ihrem Posthotel in Zell am Ziller neue Skylofts aufs Dach gestellt.

Nicht, dass Christina langweilig wäre: Erst 2009 hat sie den elterlichen Gasthof in ein Designhotel verwandelt, zwei Jahre später einen ganzen Trakt angebaut. Zwischendurch hat sie die ZillerLodge am Golfplatz in Uderns eröffnet, im Frühling war wieder das Posthotel dran. Durch die Umgestaltung des Erdgeschoßes – ein Apartment musste der neuen Wohnzimmerlobby weichen – wurden die Betten weniger. Die haben sich in den Skysuiten fast potenziert.

Weil den Binders der Bezug zur Heimat (neben der Offenheit für andere Kulturen) wichtig ist, haben sie ihre acht Neuzugänge mit 40 bis 95 Quadratmetern unter anderem Marie-Antoinette, Maximilian, Heinrich getauft. Sie haben 300 Jahre altes Holz vom Gerlosberg gebürstet und zu Täfelungen und Möbelstücken verarbeitet. Wie im gesamten Haus hat Margreiter auch hier Liebhaberstücke von Antiquitätenhändlern aus der ganzen Welt dazugestellt. Zu jedem Hotel-Puzzleteil hat der Architekt auch eine Geschichte, wie etwa zum Ginkgo im Garten. Weil die Früchte der weiblichen Bäume einen sehr unangenehmen Geruch haben, steht ein männlicher da, gleich neben dem ebenfalls neuen Restaurant HeLeni. Wahrscheinlich würden den Gästen sonst Frühstück und Dinner vergehen. Das wäre auf jeden Fall schade. Denn seit Kurzem kocht Gourmetchef Lukas Mölk auf Wunsch nicht nur für die Gäste der ZillerLodge und des dritten ZillerSeasons-Hotels, der Almchalets HochLeger. Er steht jetzt auch im Posthotel am Herd. Dort hatte er im Juli mit den Fußballern von Werder Bremen seine Feuertaufe. Die „sympathischen und freundlichen Männer“ essen laut Christina Binder-Egger nicht nur öfter als andere Gäste, sondern auch viel mehr. Nur zu verständlich, schließlich schmecken die Mölkschen Spinattaschen mit Pinienkernen und Trüffeln und die Moosbeeren in weißer Schokolade wirklich meisterlich.



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