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Graz: Honig von der Hotelterrasse

Hotel Daniel

Hey, honey! Das Daniel in Graz beschäftigt 40.000 neue Mitarbeiter. Auf der Terrasse stehen zwei Bienenstöcke, die bald den eigenen Hotelhonig liefern.

von Werner Ringhofer / 28.06.2013

Eggenberger Allee mit einer feinen Note Mur-Auen und einem Schuss Blumen vom benachbarten Europaplatz – so ungefähr wird der Honig der ersten Grazer Hotelbienen schmecken. Die Lage macht den Unterschied, meinen immer mehr Imker. Sie sei beim Honig mindestens so schmeckbar wie bei Wein, Käse, Schokolade. Jede Gegend ist durch die Zusammensetzung der Pflanzen vor Ort einzigartig. Auf jeden Fall interessanter als zum Beispiel reiner Kastanienhonig, der immer ziemlich gleich schmeckt, egal, wo er herkommt.

Das Nahrungsangebot ist im Stadtbereich meistens größer als in ländlichen Gegenden, wo Monokulturen mit kurzer Blütezeit das Leben für Bienen schwerer machen. Analysen von Stadthonig dagegen zeigen mehr als 500 unterschiedliche Pollen in einem Glas, fand Slow Food Berlin heraus. Außerdem sind Stadtpflanzen nicht von Pestiziden belastet.

„Bee happy“, sagt man sich im Daniel. Im Daniel Wien fliegen sie bereits aus, ab sofort sammeln auch im Daniel in Graz die bienenfleißigen Bewohner Honig für das Hotel. Kein Zuckerschlecken. Für ein halbes Kilo muss eine Biene acht Millionen Blüten anfliegen, auf bis zu 24 km/h beschleunigen die gelb-schwarz-gestreiften Brummer, um ihre Tour schneller zu schaffen.

Die Bienenstöcke im Daniel stehen auf der großen Hotelterrasse, natürlich gut abgeschirmt, um den Tieren die nötige Ruhe zu garantieren. Darauf achten die Experten von Bio-Imker Scherjau. Die Gäste haben übrigens nichts zu befürchten, Bienenstich gibt es höchstens am Frühstücksbuffet. Die Bienen interessieren sich nicht die Bohne für das Frühstück, schließlich wachsen in der Umgebung genügend Blumen, Büsche und Bäume.

Die nächsten Bienenansiedlungen sind bereits geplant. Hotelbesitzer Florian Weitzer hat auch Standorte in seinen zwei anderen Grazer Betrieben im Auge: im Weitzer und im Wiesler. Gut möglich, dass bald Arnold Schwarzenegger, die Rolling Stones oder der Dalai Lama vom Stadthonig naschen – sie alle sind immer wieder Gäste.



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