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Gasteiner Apartment-Villa mit Überraschungen

Villa Behrens

Die Erharters vermieten in ihrer Villa Behrens in Bad Gastein Apartments mit oder ohne Verpflegung. Deren bewegte Vergangenheit – Negligés und Affenfell-Teppiche – ist gratis dabei.

von Daniela Illich / 27.01.2017

Johanna Erharter ist die Chefin in der Villa Behrens in Bad Gastein. Sie und ihr Mann Christof vermieten Apartments mit großer Vergangenheit. Beim Renovieren machten sie viele spannende Entdeckungen.

Kurz zusammengefasst geht die Geschichte ihres Hauses so: "Vom jungen Behrens, der sich am Pool einen rostigen Nagel eintrat und starb. Von der Gräfin von Schlöcht, die sich fast zu Tode gesoffen hat und deshalb kein Geld mehr hatte. Und von Frau Calcagnile, die auf der ganzen Welt Besitzungen hatte, aber kein Bargeld." Nach dem Tod von Frau Calcagnile sollte die Villa abgerissen und ein Apartmentkomplex errichtet werden. Damit hatten die Erharters als Nachbarn – ihre Villa Excelsior ist gleich daneben – freilich keine Freude. Und haben die Villa gekauft.

Sie legten einen neuen Garten an und bauten einen Pool, sie sanierten das ganze Haus. Dabei entdeckten sie Dachrinnen, die mit Tixo geklebt waren und mehr als 30 Negligés und Angorajacken, die als Isolierung in den Abflussrohren steckten. In der Bar des ehemaligen Tanzcafés des Hauses fanden die Hausherren einen Oldtimer-Marillensaft, aus dem Jahre 1974 – "eine Flasche haben wir als Souvenir aufbewahrt". Besonders spannend war die amerikanische "Schlank-mach"-Maschine aus den 1950er-Jahren, ein lautes elektrisches Band, das durch Rüttelbewegungen den Hüftspeck wegmachen sollte und noch im Nachbarort zu hören war. "Dann waren noch die illegal importierten Affenfell-Teppiche, Frau Calcagile hatte auch eine Villa in Dschibuti. Die liegen jetzt in den Apartments und alle Gäste fragen sich, was das wohl für ein "Viech" sein mag." Die unzähligen Pelzmützen und –mäntel aus den Schränken stülpt Johanna Erharter über, wenn "im Gasteiner Sommer auf 1.000 Metern plötzlich mal der Winter ausbricht".



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