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Zwei Schwarzwälder im Mostviertel-Restaurant

Schlosstaverne Lunz

Wie kommen zwei Schwarzwälder ins Mostviertel? Mit der fixen Idee, ein eigenes Restaurant aufzumachen und Regionalität zu leben: in der Schlosstaverne in Lunz am See.

von Daniela Illich / 27.02.2017

Dass sie ein eigenes Restaurant möchten, war klar. Dass sie die Produkte dafür aus der näheren Umgebung beziehen wollen auch. Dass Jasmin Epting und Johannes Dietrich aus dem Schwarzwald aber in der Schlosstaverne im Mostviertel gelandet sind, war eher Zufall.

"Wir haben europaweit nach einem geeigneten Standort für unser Restaurant gesucht", sagt Neo-Gastwirt Johannes. Von Bekannten haben er und seine Freundin Jasmin den Tipp bekommen, dass in Lunz am See ein Gebäude zu pachten ist. "Weil der Zeitpunkt gepasst hat, die Umgebung und wir hier unser Konzept von Regionalität und Saisonalität umsetzen können, haben wir uns auf dieses Abenteuer eingelassen." Er kümmert sich jetzt um den Service, Jasmin schwingt den Kochlöffel. Das Wild holen sie von der Forstverwaltung Seehof, ihren Verpächtern, und verpacken es unter anderem mit karamellisierten Äpfeln, Krautsalat und Preiselbeersenf in Burger – oder in einen Brotmantel und arrangieren Haselnussspätzle und Portweinschalotten dazu. Die Saiblinge kommen aus einer nahegelegenen Fischzucht, das Rindfleisch von der Hohenlehener Bio-Fleischgemeinschaft aus dem Ybbstal, das Gemüse aus dem Marchfeld. Von der Verschwendung wertvoller Lebensmittel halten die beiden nichts, deshalb richtet Jasmin die Portionen so an, dass nichts im Abfall landet. Hunger muss aber trotzdem niemand haben, sie bringt gerne einen Nachschlag.

Vier Zimmer haben Jasmin und Johannes übrigens auch. Für den Fall, dass nicht genug Zeit war, sich an einem Tag durch die Karte zu kosten. Nach dem Frühstück geht's am Lunzer See dann weiter.



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