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Waxeneck: Eine Susanne fürs Schutzhaus

Schutzhaus Waxeneck

Das Schutzhaus Waxeneck im südlichen Niederösterreich hat eine neue Pächterin. Die kann nicht nur ziemlich gut kochen, sondern auch einrichten und dekorieren.

von Nina Glatzel / 08.10.2015

„Vielleicht hört ihr in der Nacht den Hirsch röhren“, sagt Susanne Rottensteiner, kurz bevor wir auf 785 Metern Seehöhe schlafen gehen. Davor hat sie uns in ihrem Schutzhaus Waxeneck mit Schweinsbraten, Topfenstrudel und Most bewirtet. Wieder davor sind wir sechs Stunden lang von Hirtenberg über den Guglzipf hierher gewandert. Wir befinden uns im südlichen Niederösterreich, oberhalb von Berndorf, wo seit 1843 Österreichs bekanntester Erzeuger von Besteck seinen Firmensitz hat. Susanne Rottensteiner ist hier aufgewachsen. 13 Jahre lang führte die gelernte Einzelhandelskauffrau hier einen Laden für Wohnaccessoires. Oben am Berg wurde inzwischen ihr liebstes Ausflugsziel frei: das Schutzhaus Waxeneck, 1922 erbaut, 34 Jahre lang von einem Ehepaar geführt, die letzten Jahre von wechselnden Pächtern mehr schlecht als recht betreut. Susanne Rottensteiner sah eine Möglichkeit, all ihre Leidenschaft zu kombinieren (kochen, bewirten, dekorieren) und übernahm das Haus. Seit 18. Juli erstrahlt es in neuem Glanz. Bis auf Montag und Dienstag, den Ruhetagen, ist es ganzjährig geöffnet.

In nur drei Wochen brachte Susanne Rottensteiner das Schutzhaus Waxeneck auf Vordermann. Die Bar wurde aus dem Stüberl in den großen Speisesaal verlegt. Ihr ehemaliger Werktisch (ein Riesengebilde mit Birkenfüßen) fungiert nun als Stammtisch. Es wurde geputzt, ausgemalt, dekoriert und verschönert. Retrocharme meets Landhausstil könnte man das Ergebnis nennen - zur alten Grundausstattung gehören nämlich auch Resopaltische aus den 50ern. Kulinarisch setzt Susanne Rottensteiner auf Brettljausn, Kaspressknödelsuppe, Schnitzel und Gulasch. In qualitativer Ausführung - die Zutaten kommen von regionalen Produzenten, das Wild (für den Tagesteller Wildschweinragout) stammt von befreundeten Jägern. Weil man hier auch übernachten kann (in Ein- bis Vierbettzimmern und dem Matratzenlager), ist die Location für Geburtstagsfeiern, Pokerrunden und Co. beliebt. Grundsätzlich geht’s aber ums Entspannen. Oder wie Susanne Rottensteiner sagt: „Einfach die Seele baumeln lassen“!



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