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Streklhof: Wellness im Kärntner Stadl

Hotel Streklhof

Knorrige alte Obstbäume, 80.000 Quadratmeter Wiese, freier Blick auf die Kärntner Berge – und mittendrin der Streklhof von Marlies Tschernitz. Ein verstecktes Naturhotel nahe des Wörthersees. Samt Riesenpool und Wellness-Stadl.

von Robert Kropf / 04.06.2018

Vorweg ein Hoteltester-Tipp: Zeig mir die Hinterseite des Hotels, und ich zeig dir, wie der Hotelier tickt. Gesagt, getan im gut versteckten Streklhof bei Velden. Hinter dem Hotel liegen eine saftige ungemähte Wiese, knorrige, alte Bäume mit Geschichte, Äpfel und Birnen, eine Hauskatze, die durchs Gras hüpft. Maulwurfhügel, Vogelzwitschern. Natur. Sonst nix.

Infinity-Pool mit Naturblick

Streklhof-Gastgeberin Marlies Tschernitz (36) treffen wir auf der anderen Seite des Vier-Sterne-Hauses mit 42 Zimmern. Am Wettkampf-großen Infintiy-Pool inmitten der 80.000 Quadratmeter Wiesen. Und wer den eigenen Vierbeiner im Schlepptau hat, kann ihn gleich im hauseigenen Hundebadeteich planschen lassen. Auch ideal für den besten Freund des Menschen: die umliegende Natur, wo sich die (gut erzogenen) Hunde in aller Seelenruhe austoben können.

Der Streklhof liegt auf einem 500 Meter hohen Plateau in Aich oberhalb von Velden – in Ruhelage, mit Blick auf die Kärntner Bergwelt. „Wir sind Velden und wir sind auch Wörthersee, aber wir gehen einen eigenständigen und selbstbewussten Weg“, erzählt Tschernitz. „Wir konzentrieren uns auf die Ruhe und die Schönheit der Natur.“ Digital Detox? „Ja, aber wir nennen es anders“, sagt die Gastgeberin. Setzen Sie sich einfach zwischen die alten Zwetschgenbäume und schauen Sie in die Luft. Klingt nicht so sexy, hilft aber bestens.“

Wellness im alten Kuhstall

Die Natur und den Lebensraum zu erhalten, zu pflegen, sie aber auch Natur sein zu lassen: Das hat klare Priorität für Tschernitz, die den Familienbetrieb in dritter Generation führt. Ein Beispiel dazu: Sie hat den alten Stadl des Bauernhofes zu einem Wellness-Rückzugsort umgebaut. „Er lag meinem Vater sehr am Herzen – denn für sein Vieh sollte es immer nur das Beste sein.“ Lange galt das fast 100jährige Gebäude als Vorzeigestadl in Kärnten. Bei der Renovierung ging es darum, die ursprüngliche Substanz völlig zu erhalten. Die Steinmauern wurden freigelegt, alte Baustoffe verwendet, viel Holz und Glas kam zum Einsatz." Drinnen machen es sich nun die Gäste bequem – in der Sitzlounge mit Saftbar, der finnischen Panorama-Sauna, dem Sole- und dem Dampfkräuterbad. Außenliegen und Ruheräume sind sowieso dabei.

Kasnudln als Geheimwaffe

Das Hotel ist mit dem Österreichischen und dem Europäischen Umweltzeichen ausgezeichnet. Viele Arbeiten waren dazu nötig und auch notwendig. Tschernitz: „Die Ölheizung haben wir gegen umweltschonendes Hackgut umgestellt, das aus dem eigene Wald stammt.“ Auch beim Essen konzentriert sich Tschernitz auf die Umgebung: Die Eier kommen vom Magdalensberg, das Brot von der Landbäckerei Mitsche aus Rosegg, Tafelspitz vom Nockalmrind, Fleisch von den Bauern aus der Region. Würste, Pasteten und Marmeladen werden nach altem Hausrezept selbst hergestellt. Ganz wichtig: Kärntner Kasnudeln und Kaiserschmarrn sind Omas Geheimwaffen-Rezept. „Wir kochen im Restaurant im Streklhof ausschließlich für Hausgäste“, sagt Tschernitz. Auch eine Form von Ruhe. Ganz passend zum Konzept.



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