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Gailtal: Basenfasten im Biohotel Daberer

Biohotel Daberer

Basenfasten im Biohotel Daberer im Gailtal ist ein Genuss. Obst und Gemüse in Hülle und Fülle, viel Ruhe und Bewegung im Wald. Auf Kaffee und Zucker kann man so leicht verzichten.

von Daniela Illich / 17.08.2017

Damit war nicht zu rechnen. Dass man beim Fasten im Biohotel Daberer im Gailtal so viel zu essen bekommt. Beim Basenfasten verzichtet man auf säurebildende Nahrung wie Kaffee, Zucker, Fleisch, Fisch, Getreide- und Milchprodukte und andere Alltagserleichterungen. Durch das Weglassen entlastet man den Stoffwechsel und die Verdauungsorgane, entschlackt und verbessert das Wohlbefinden. Dass von den veganen Mahlzeiten so viel am Teller ist und etwas übrig bleibt, weil nichts mehr hineinpasst, überrascht. Und das, obwohl die „Ofenmelanzani mit Mangold-Tomatengemüse und Erdäpfelstampf“ wirklich gut ausschaut und auch so schmeckt. Und bio ist. Dafür sind die Daberers im malerischen Dellach seit 40 Jahren weit über die Kärntengrenzen hinaus bekannt.

Ein guter Daberer-Morgen startet nach einer nachhaltigen Nacht im atmenden Lehmwandstudio. Mit einem Basenporridge aus Erdmandelflocken, Leinsamen, Apfel und Banane. Dazu werden Gemüsekräcker plus Gemüseaufstrich mitgeliefert. Zu Mittag und abends ein Salat und ein Gemüse-Hauptgericht: „Karottencremesuppe“, „Karfiol-Erdäpfelcurry mit gerösteten Mandeln und Kresse“. So bunt und kreativ wie ein Kindergeburtstagsteller. Und abwechslungsreich. Obst und Gemüse, Kräuter, Salate, Samen und Keimlinge isst man beim Daberer in rauen Mengen, alles dezent gewürzt und bis 14 Uhr auch als Rohkost. „Auch erlaubt ist Pseudogetreide wie Quinoa, Buchweizen, Amarant“, sagt Seniorchefin Inge Daberer. Sie ist Basen- und Kräuterexpertin und empfiehlt „80 % basische und 20 % saure Lebensmittel“. Wie man das in den Alltag integriert, zeigt sie beim Zubereiten ihres Montags-Digestifs, einer "Kurkuma-Limonade", und in der Basenfastenkochstunde: „Kräutersalat“, „Gefüllte Zucchini mit Quinoa-Pilzfülle“, „Basisches Bananeneis“. Die Zutaten dafür kommen entweder aus dem Garten oder aus der Region. Wenn sie nicht biozertifiziert sind, sind sie auf jeden Fall „mit Liebe und Hingabe gezogen“ – nur so bekommen sie das Dabersche Bin-in-Ordnung-Prädikat. Mit ihrer Schwester, Haubenköchin Sissy Sonnleitner, hat Inge Daberer in der Genusswerkstatt Sonnleitner in Kötschach-Mauthen übrigens eine Slow Food-Pionierin ums Eck, die ihr beratend zur Seite steht.

Gründlich kauen ist beim Daberer genauso wichtig wie Ruhe und viel trinken, Quellwasser oder Basentee. Und sich bewegen, das entsäuert auch. Zum Beispiel beim Yoga, beim Forest Bathing im Wald oder im Faszientrainingsraum. Expertin Conny erklärt, wie man dort die Verklebungen im Bindegewebe wieder los wird und streicht bei der Myofaszialen Massage schon mal einen Teil sanft weg.



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