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Kärnten: Bio-Alm über dem Weissensee

Naggler Almut

Die Naggleralm serviert Speisen, die so unverfälscht sind wie ihre Wirtin: Almut Knaller setzt mit absoluter Konsequenz auf regional und biologisch.

von Robert Kropf / 27.01.2014

Goedendag! Hüttenwirtin Almut Knaller begrüßt ihre Gäste auf 1.324 Metern Seehöhe derzeit fast ausschließlich auf Niederländisch. Kein Wunder, besiedeln die Niederländer bis Anfang Februar doch den Weißensee, im Rahmen einer Elf-Städtetour konkurrieren sie beim Eisschnelllauf. Jene, die mit dem 4er-Sessellift auch mal den Berg erklimmen (zwölf Minuten), essen in der Naggleralm. Biologisch, regional und nachhaltig.

Seit 2008 betreibt Almut Knaller die Hütte oberhalb des Weißensees, davor führte sie sieben Jahre lang den elterlichen Betrieb unten im Tal und ging auf einjährige Weltreise. Nach Stationen in Argentinien, Peru und Thailand fand sie auf der Alm ihr neues Zuhause - und setzte von Anfang an auf biologische Bewirtschaftung. "Mir taugt das nur so", sagt sie in bestimmtem Tonfall, "mit anderen Lebensmitteln mag ich gar nicht mehr arbeiten". Mittlerweile kooperiert sie mit unzähligen Erzeugern aus der Region, Milch und Topfen etwa kommen vom Biohof Jakober, die extra für die Naggleralm gewurstete "Halterwurst" vom Fleischer aus dem Lesachtal, ihr Biobrot bäckt der elterliche Gralhof. Dass mit regionalen Zutaten auch regionale Speisen entstehen, versteht sich fast von selbst: Mit Stolz serviert Almut Knaller Weißenseer Gerstensuppe, handgekrendelte Fleischkrapfen mit Biosauerkraut, die "Eins Einser"-Kombination aus Speck- und Kaspressknödeln oder den extra flaumigen Schwarzbeerenschmarren. Jeden Donnerstag gibt es außerdem frisches Bratl, auf Vorbestellung auch Speisen wie den Wildteller. Ihren Fair Trade-Kaffee hat die Hüttenwirtin ausnahmsweise aus Wien. Ihn entdeckte sie im Weltcafé auf der Schwarzspanierstraße.



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